J. Kopp3, J. Müller1,3, N.
Dichtl3, G. Lehne1, J. Schwedes1
S. Battenberg2, R. Näveke2, A. Scheminski4, R.
Krull4, D. C. Hempel4
1 Institut für Mechanische Verfahrenstechnik
2 Institut für Mikrobiologie
3 Institut für Siedlungswasserwirtschaft
4 Institut für Biotechnologie
Technische Universität Braunschweig, Postfach 3329, 38106
Braunschweig
In
dem vorgestellten Forschungsprojekt wird die Weiterentwicklung der biologischen
Klärschlammverwertungsverfahren untersucht. Als neuer verfahrenstechnischer
Schritt wurde der Zellaufschluß vor dem biologischen anaeroben Abbau der
Klärschlämme eingefügt. Die organischen Feststoffe kommunaler Überschußschlämme
bestehen zum größten Teil aus Mikroorganismen. Durch den mechanischen
Zellaufschluß werden die Zellinhaltsstoffe einem anschließenden biologischen
Abbauprozeß leichter zugänglich gemacht und ein beschleunigter und
weitergehender Abbau ermöglicht.
Das
Projekt ist in die DFG-Forschergruppe „Biologische Prozesse mit dispersen
Feststoffen“ an der TU Braunschweig [1-5] eingegliedert. In vier Teilprojekten
wird eine Verbesserung des gesamten Schlammstabilisierungsprozesses bis hin zur
Entwässerung angestrebt, mit dem Ziel möglichst geringe Mengen an biologisch
weitgehend mineralisiertem Restschlamm zu entsorgen.
Quelle:
J. Kopp, J. Müller, N.
Dichtl, G. Lehne, J. Schwedes, S. Battenberg, R. Nveke, A. Scheminski, R.
Krull, D. C. Hempel (1997). Anaerober
Abbau mechanisch aufgeschlossener Klärschlämme, 12. ZAF-Seminar "Klärschlammbehandlung
und -entsorgung - Erfahrungen und Perspektiven", Braunschweig,18/19. Sept.
1997, Tagungsband S.77-98